Übung des Krisen- und Katastrophenmanagement vom 11. und 12. September 2018



An der Bezirkshauptmannschaft Jennersdorf wurde der Ernstfall eines möglichen Trinkwasserausfalls bei Hochwasser simuliert. Mittels eines Planspiels fand am 11. und 12. September die Übung des Krisen- und Katastrophenmanagements statt ...

Im Vordergrund der Computersimulation stand dabei die Zusammenarbeit und Koordination der Einsatzkräfte mit den Krisen- und Katastrophenstäben der einzelnen Einsatzorganisationen im Rahmen des staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements.

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und gerade in Katastrophenfällen von enormer Bedeutung. Aus diesem Grund hat das BMNT Abteilung I/11 (Siedlungswasserwirtschaft) gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer, der Theresianischen Militärakademie, den Wasserversorgern Wasserverband Unteres Raabtal, Wasserverband Unteres Lafnitztal und der BH Jennersdorf Übungsszenarien (z.B. Blackout und Stromausfall) entwickelt, wo zum einen das Zusammenspiel der Wasserversorgen mit den Einsatzstäben geübt wurde, zum anderen aber auch die Wasserversorger selber ihr internes Krisen- und Katastrophenmanagement üben konnten.

Das Besondere an dieser Übung war, dass mittels einer Computersimulation eine fiktive Lage – in diesem Fall ein Hochwasser - geschaffen wurde. Mittels dieser Simulation am Führungssimulator (FüSim) des Österreichischen Bundesheers war es möglich die Einsätze gezielt zu koordinieren. Der FüSim ermöglicht jederzeit eine sehr nutzbringende und kostenreduzierende Ausbildung, wobei durch die Computersimulation das Szenario realistisch dargestellt wird.

Es hat sich gezeigt, dass durch die Übung der BH Jennersdorf die Zusammenarbeit des Krisen- und Katastrophenstabes mit den Trinkwasserversorgern wesentlich verbessert wurde, aber auch die internen Krisenabläufe bei den Wasserversorgern effizienter gestaltet werden konnten.

Damit hat sich gezeigt wie wichtig solche Übungen als Vorbereitung für den Ernstfall sind. Gerade auch als entsprechende Maßnahme im Zuge der Klimawandelanpassung.





Wasserverband Unteres Lafnitztal: News (Archiv)



Der Wasserverband Unteres Lafnitztal erlaubt sich zum Jahresende wieder darüber zu informieren, dass Betreiber von Wasserversorgungsanlagen und Anschlussleitungen auf eine periodische Leitungsspülung ab der Übergabestelle zu achten haben. Nur so kann sichergestellt werden, dass das gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gelieferte Trinkwasser auch innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Abnehmers oder Betreibers der Wasserversorgungsanlage geeignet ist, ohne Gefährdung der menschlichen Gesundheit getrunken und verwendet zu werden. Sollte daher in der Vergangenheit über eine längere Periode (in der Regel länger als ein bis zwei Wochen) keine Wasserentnahme erfolgt sein, so empfiehlt sich ein ausreichendes Spülen der Anschlussleitung vor der Verwendung des Trinkwassers. Die ausreichende Spülung oder Desinfektion von Anschlussleitungen obliegt in diesem Fall dem Betreiber der Wasserversorgungsanlage ab der Übergabestelle.